Alle MOC-Releases

Shine (2014)shine-coverart
Leiernde Horrorfilm-Soundtracks, psyochologisch-atmosphärische Störungen und ein gerüttelt Maß der typischen MOC-Verspieltheit. Das alles ist inklusive auf dem 30-Minuten-Mini-Album „Shine“. Anatol und ich haben uns ein Jahr Zeit genommen, alte und neue Schrecken ausgegraben, das E-Piano mikrofoniert und dann das Menü zusammen mit allerhand Kurzwellensalat angerichtet. Voilà.
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Tempo 100 EP (2013)MOC - Tempo 100 Cover
MOC fährt auf. Und zwar eine EP. „Tempo 100“ nimmt seine Hörer mit auf die große, weite Soundreise. Musik für Kopf und Kopfnicken, mit einem Hauch Tunnelblick, hübsch verschroben und verschraubt.
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Linden (Single + 3 Mixes, 2011)
MOC: Linden. Die Single mit dem Originalmix, einem knackigeren Radio Edit und zwei housigen Mixes in den Geschmacksrichtungen Vocal und Dubby.
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In Dub: Halb Zehn (2009)
„Halb Neun“, in Einzelteile zerlegt und noch einmal ganz neu zusammengelötet von Wolfgang Schmetterer. Durch die Echomaschine gejagt und noch einmal tiefer gelegt. Verschoben. Aus „Halb Neun“ wird so „Halb Zehn“, aus einem „Hirsch“ ein runderneuertes „Hirschgulasch“, „Alles Krach“ wankt nun dem „Grabenbach zu“. Und der Sound? Halb Zehn dreht sich enorm untertourig, fast behäbig und macht sich gleichzeitig einen diabolischen Spaß am Umschaufeln, Zerbröckeln und Atomisieren. Fast so, als ob sich Pierre Henry und Lee Perry alles bei einem Picknick im Garten eines halb verfallenen Rokokoschlösschens ausgedacht hätten.

Der Erstling: Halb Neun (2008)
Man trifft man sich zwei Jahre lang Dienstag abends um halb Neun bei Schmetterers, um in Millimeterarbeit an Songs zu basteln. Die ersten Spuren sind schnell eingespielt. Doch was dann beginnt, ist ein Prozess, der mit kalkuliertem Wahnsinn treffend beschrieben werden kann. In minutiöser Kleinarbeit werden die Aufnahmen geschnitten, geschnippelt, geraspelt, geglättet, behämmert, aufgeraut und neu geklebt, bis vom Original kaum nichts übrig ist. Hektik mag MOC nicht, weshalb die Beatzahl selten die 100 überschreitet. In der Ruhe liegt die Kraft. Zwei Jahre bastelten MOC an ihrem Erstlingswerk „Halb Neun“. Halleluja.

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